PHOTOVOLTAIK

Die Gewinnung elektrischen Stroms aus Sonnenlicht bezeichnet die Photovoltaik. Sonnenenergie wird in elektrische Energie mit Hilfe  einer Photovoltaikanlage, auch Solarstromanlage genannt, umgewandelt. Aus mehreren Solarmodulen, die wiederum aus mehreren Solarzellen bestehen, setzt sich eine Photovoltaikanlage zusammen.
Die Oberfläche der Solarzellen sind metallisch beschichtet. Das Metall sendet Elektronen aus, wenn Lichtstrahlen auf diese Oberfläche treffen und dann fließt der Strom. Im Haushalt kann der Strom genutzt werden, wenn über die Solarzellen der generierte Gleichstrom über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird. Gegen eine Vergütung kann der generierte Strom eingespeist werden, falls die Photovoltaikanlage an das öffentlichen Stromnetz angeschlossen ist. Eine Installation einer Photovoltaikanlage lohnt sich, da die Sonneneinstrahlung prinzipiell überall in Deutschland sehr hoch ist.

Einem nach Süden ausgerichteten Dach mit einer Neigung von 30° installierten Anlage, erzielt den besten Stromertrag. Zu einem leicht verringerten Energieertrag führt ein nach Südwesten oder Südosten zeigendes Dach mit einer Neigung zwischen 25° und 60°.
Wesentlich beeinflusst wird die Effektivität der Stromerzeugung wenn Bäume oder angrenzende Gebäude das Dach auf dem eine Photovoltaikanlage angebracht werden soll, verschattet wird.

Die Größe der Photovoltaikanlage hängt nicht primär vom eigenen Stromverbrauch ab, sondern von der zur Verfügung stehenden Dachfläche ab, da üblicherweise die gesamte Strommenge in das örtliche Stromnetz eingespeist wird.
Selbstverständlich steht das zur verfügende Kapital auch eine Rolle. Für eine Photovoltaikanlage kann generell gesagt werden, dass für eine Leistung von 1kWp eine Dachfläche von 10m² benötigt wird.